Tröstlich leckerer Corona-Nebeneffekt

Die „Corona-Krise“ bringt einiges gehörig durcheinander: Tagesabläufe und Planungen sind massiv verändert, Begegnungen und Sozialkontakte auf ein Minimum reduziert. Es scheint so, als wenn auf nicht absehbare Zeit die neue Parole des Miteinanders lautet: Komm mir nicht zu nahe. Oder freundlicher ausgedrückt: Bitte Abstand halten.

Generell ist das nicht schön. Es hat allerdings – wie nahezu alles im Leben – auch einen Kehrseite und damit einen schmackhaft tröstlichen Nebeneffekt. Denn habe ich mir früher aus Rücksicht auf bevorstehende Termine 3x überlegt, ob ich die leckeren Spaghetti Aglio e Olio, die herrlich gewürzte Bruschetta oder das verführerisch duftende Knoblauchbrot esse, darf diese Überlegung gegenwärtig – und wie es scheint auch noch eine ganze Weile – entfallen. Die 1,5 Meter-Abstandsregelung hält nicht nur Viren auf Abstand, sondern auch (meine) Knoblauchausdünstungen.

Insofern – wer noch nicht von selbst darauf gekommen ist: Nie war die Zeit besser geeignet, nach Herzenslust mit Knoblauch zu kochen und ihn zu essen. Dann sollte man allerdings nicht vergessen, den Partner mitessen zu lassen …

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