Sternklare Zahnschmerzen - Die CD

ZITAT DES MONATS

Ich kann mich manchmal völlig aus dem Konzept bringen, obwohl ich vorher gar keins hatte.

Hilmar Knopp



Wozu genau noch einmal Myrrhe?

Jan

07.

Gestern war wieder Dreikönigstag. Man erinnere sich: Die Weisen aus dem Morgenland (die Tradition hat erst später aus ihnen drei Könige gemacht) folgten dem Stern und machten der Legende nach am 6. Januar dem neugeborenen Gotteskind ihre Aufwartung. Nach dem biblischen Bericht brachten sie als Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe mit. Die Kinder in der Kindertagesstätte sagen immer "Gold, Weihrauch und Möhren". Das ist auch schön. Schließlich weiß heute kaum jemand noch, was Myrrhe ist, geschweige denn wozu sie nützlich ist?!

Myrrhe ein Strauchgewächs im nahen Orient. Aus ihm wird unter anderem ein Harz gewonnen, das zu einem Balsam verarbeitet wird. Damit lassen sich Wunden behandeln und Schmerzen lindern. Meine These lautet:
Das Goldgeschenk war zur materiellen Unterstützung der jungen Familie gedacht, die Weihrauchgabe zum Übertünchen unangenehmer Gerüche, wenn mal ein Malheur in der Windel passierte. Und die Myrrhe diente zur heilsamen Behandlung eines wunden Babypopos. Denn wenn Gott wahrer Mensch und wahres Baby war, wird er auch um einen wunden Popo hier und da nicht herumgekommen sein. Wahrlich also sinnvolle und gutdurchdachte Geschenke, die die weitgereisten Weisen da mitbrachten!



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