Sternklare Zahnschmerzen - Die CD

ZITAT DES MONATS

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch die Vernachlässigung kleiner Dinge.

Wilhelm Busch (1832-1908)



Wer baut den ersten
"Corona-Dome"?

Jun

30.

Wen die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen besonders hart trifft, ist die gesamte Kulturszene und Unterhaltungsbranche. Egal ob Theater oder Konzerte, ob Musical oder Zirkus - überall darf man nur noch in reduzierter Anzahl und mit entsprechenden Abstand sitzen. Und das ist für alle befremdlich: Für die die Zuschauer nicht weniger als für die Künstler. Unsere herkömmlichen Theaterhäuser, Konzertsäle, Kirchen und Arenen sind zunächst einmal nicht für Abstand und Abstandsregelungen konzipiert. Wie auch.



Tröstlich leckerer
Corona-Nebeneffekt

Apr

24.

Die "Corona-Krise" bringt einiges gehörig durcheinander: Tagesabläufe und Planungen sind massiv verändert, Begegnungen und Sozialkontakte auf ein Minimum reduziert. Es scheint so, als wenn auf nicht absehbare Zeit die neue Parole des Miteinanders lautet: Komm mir nicht zu nahe. Oder freundlicher ausgedrückt: Bitte Abstand halten.



Gott loben aus der
"Neuen Post"

Mär

05.

"Lasst uns singen das Lied unter der Nr. 25, das helle frische grün, die Nummer 25 'Nun danket alle Gott!'" Wie immer sage ich laut und deutlich das Lied an. Das Vorspiel beginnt. Etwa die Hälfte der 30 Altenheim-Gottesdienstbesucher schlägt nun das richtige Lied auf. Eine äußerst liebenswürdige ältere Dame ist jedoch bei der Ausgabe der Liedhefte von den Gottesdienst-Betreuern wohl übersehen worden. Sie stupst ihre Nachbarin an, die ihrerseits das Lied bereits aufgeschlagen hat. Diese erkennt das Problem, nimmt aus dem Korb ihres Rollators die "Neue Post", schlägt sie in der Mitte auf und reicht sie ihrer Nachbarin. Diese blättert noch eine Seite weiter, während das Vorspiel zum Ende kommt. Mit allen anderen setz sie, die Augen fest ist der Illustrierten, lautstark in den Choral ein und singt äußerst textsicher alle drei Strophen mit.



Ebenfalls ein Frohes!

Jan

02.

Die meisten höflichen Wünsche im Jahreszyklus der Zivilgesellschaft sind vorlaufend: "Frohe Pfingsten" zum Beispiel wird einem in der Regel etwa eine Woche vor dem eigentlichen Termin gewünscht. Und an den beiden Festtagen natürlich auch. Danach aber nicht mehr. "Frohe Ostern" hingegen wird einem schon deutlich mehr als eine Woche vor dem Fest gewünscht. "Frohe Ferien" übrigens auch. "Frohe Weihnachten" wird einem bereits ab November zugerufen. Und "Guten Rutsch" schließt sich wenig später an.



Das andere Weihnachten

Dez

01.

Es gibt in unseren Breitengraden mindestens zwei Weihnachten. Das eine Weihnachten kommt ab November mit Macht. Es fängt an mit Licht zu spielen, in Musik zu klingen, mit Glühwein zu wärmen, an Tannenzweigen zu grünen und durch Mandel- und Zimtduft zu berauschen. Auf das eine Weihnachten wird sich vorbereitet mit Essen und Trinken, mit Kaufen und Erlebnis, mit Schau und Schauen. Der Rausch der Sinne wird befördert und der Motor der Organisation läuft - hoffentlich reibungslos - auf die 24 zu. Je näher das magische Datum rückt, desto ehrlicher und gehudelter zugleich wird als "Tschüss" die Hoffnung gewünscht: "Frohe Weihnachten!" Möge es so sein!



Suche den Frieden und
jage ihm nach!

Jan

01.

Die Jahreslosung für das neue Jahr aus Psalm 34,15 finde ich diesmal sehr gut gewählt: "Suche den Frieden und jage ihm nach!"